Kampagnen
Haussammlung 2013 - Der Schlüssel zur Nächstenliebe
Viele HaussammlerInnen sind seit Jahrzehnten auf dem Weg, bei jedem Wetter, von Haus zu Haus. Am Beginn steht oft die Überwindung, ihr folgen meist gute und bereichernde Begegnungen. Manchmal auch Sternstunden, wie es ein Haussammler vor kurzem bezeichnet hat.
"Die Haussammlung bildet nicht nur die finanzielle Basis vieler sozialer Dienstleistungen, die Menschen in Not in Tirol zu Gute kommen. Sie ermöglicht uns auch auf die neuen Nöte und Notwendigkeit zu reagieren und entsprechende Hilfeleistungen anzubieten", unterstreicht Caritasdirektor Georg Schärmer die Bedeutung dieser Sammlung, bei der seit 1945 tausende Freiwillige von Haus zu Haus gehen und um Spenden bitten.
Dem Gemeinwohl auf den Fersen - Caritas Haussammlung wichtigste Finanzquelle für innovative Tiroler Sozialprojekte
"Im Durchschnitt dauert es sieben Jahre bis die öffentliche Hand auf neue Herausforderungen im Sozialbereich reagiert - die Mittel der Haussammlung ermöglichen uns in Vorlage gehen und neue Dinge beginnen", verweist Georg Schärmer auf mittlerweile etablierte Einrichtungen wie die Hospiz oder die Demenzberatung, die so entstanden sind. Die große Wertschätzung für die HaussammlerInnen (2500 Menschen in der Diözese Innsbruck bwz. 900 in der Diözese Salzburg) steht für ihn an oberster Stelle!
Wie die HaussammlerInnen würden auch die PolitikerInnen demnächst "um die Menschen rennen". Er erwarte sich, dass die Sozialpolitik im Vorfeld der Landtagswahl bzw. in der nächsten Landtagsperiode eine zentrale Rolle spiele. Sozialpolitik müsse viel stärker als Querschnittsmaterie wahrgenommen werden - etwa wäre das Zusammenführen des Sozial- und Gesundheitsressorts mit einer dualen Führung zielführend.
Inhaltlich wichtig sind ihm die Schaffung eines Demenz-Kompetenzzentrums Tirol, in dem in enger Zusammenarbeit u.a. mit der Psychiatrie in Hall ein Netzwerk aus Beratungs- und Therapieangeboten entstehen soll, bei dem auch freiwilliges Engagement und Besuchs- und Entlastungsdienste eingebunden sind. Weitere Vorschläge: Qualitätssicherungsmaßnahmen im Bereich der 24-h-Pflege, Umsetzung des durch den Bereich "Betreuung" ergänzten Strukturplanes "Pflege", Tirolweites Angebot für Familienhilfe auf Krankenschein bzw. ein Rechtsanspruch für Familien mit Kindern mit Behinderung, Regionalisierung einer umfassenden und nachgehenden Sozialberatung, Landesweite Delogierungsprävention, Schaffung von Projekten "Leistbaren" Wohnens und eines "Sozialen Netzwerks Wohnen" nach Vorarlberger Vorbild und last but not least Start von Arbeitsprojekten für sogenannte "Drop-out" Jugendliche, die nach der Pflichtschule weder eine Lehre noch Schulausbildung absolvieren.
Die Spenden der Caritas Haussammmlung kommen Menschen in Not in Tirol zu Gute. Spendenkonto: Raiffeisen-Landesbank Tirol, Kontonummer 670.950, BLZ 36.000, Kennwort: Haussammlung 2013
Danke!
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