Armutsreduktion: umfassend und nachhaltig

Wege aus der Armut

Ein Projekt der Caritas Innsbruck

© Caritas Innsbruck/Reuter

Armut kann viele Gründe haben. Zu wenig Wasser. Zu wenig Anbaumöglichkeiten. Zu wenig Bildung. Ungerechte Wirtschaftstrukturen.

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Nur wenn wir alles im Blick haben, können wir auf lange Sicht helfen", verweist Caritas-Direktor Martin Koné aus Bamako darauf, dass nicht nur die Wasserversorgung durch den Bau von Brunnen und Staudämmen sichergestellt wird, sondern auch neue Anbauflächen für Gemüse angelegt bzw. die BäuerInnen in neuen Anbaumethoden geschult werden. Darüber hinaus werden auch selbstverwaltete Getreidespeicher unterstützt. Die BäuerInnen sind gezwungen ihre schnell zu verkaufen, da sie andere dringende Ausgaben oder oftmals sogar Schulden haben. Gut situierte Großhändler kaufen zu lächerlich niedrigen, lagern das Getreide in ihren privaten Speichern um es später - wenn wenig Getreide am Markt ist - teuer zu verkaufen. Die Errichtung selbst verwalteter - nicht auf Profit ausgerichteter - Getreidespeicher durchbricht diesen Armuts-Teufelskreis.

 

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