Die Gründe für ihren Verbleib in Pakistan lagen in der kriegerischen Bedrohung, der Gefahr, die von den Mienenfeldern ausging, im Nahrungsmittelmangel sowie später auch in den Verfolgungen und Zwangsrekrutierungen durch die Taliban. Sie siedelten mit ihren Schaf-, Ziegen- und Dromedarherden nahe den Ballungszentren wie Karachi, Quetta oder Faisalabad in riesigen illegalen Siedlungen, die keinerlei vernünftige Infrastruktur wie Abwasserleitungen, Elektrizität, Ärzte, und Apotheken, Geschäfte, ... besitzen. Vor allem mangelt es an einer medizinischen Grundversorgung für diese Menschen. Eine einfache Erkältung kann schnell das Todesurteil bedeuten. Lepra und Tuberkulose können sich in den illegalen Lagern immer noch verbreiten.
Wie wir helfen: Das Hilfswerk der deutschen Lepraärztin und Ordensschwester Dr. Ruth Pfau in Karachi betreut mit der Hilfe der Caritas afghanische Flüchtlinge mit einem mobilen medizinischen Team. Patienten werden registriert, behandelt, regelmäßig besucht und mit versorgt. Schwerere Fälle werden an Krankenhäuser weitergeleitet, die mit dem Netzwerk schon lange zusammenarbeiten. mehr
