Mutter-Kind-Haus in Chisinau

Hilfe für Mütter und Babys in Not

Ein Projekt der Caritas Wien

Vera (17) und ihr Sohn Alexander haben jetzt ein warmes Zuhause.
Vera (17) und ihr Sohn Alexander haben jetzt ein warmes Zuhause. © Caritas

Die Republik Moldau ist das ärmste Land Europas. In der Hauptstadt Chisinau bietet das Mutter-Kind-Haus besonders von der Armut betroffenen allein stehenden Müttern und ihren Kindern einen Ort der Zuflucht und der Wärme.

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Das Leben in der Republik Moldau ist für die meisten Menschen ein täglicher Kampf um die Existenz. Vor allem allein stehende Frauen mit Kind haben unter der landesweiten Armut sehr zu leiden. In einem Land, in dem unverheiratete Mütter vom Staat, der Gesellschaft und oft auch von ihrer Familie im Stich gelassen werden, ist Hilfe für Mütter in Not besonders wichtig.

Das Mutter-Kind-Haus, das die Caritas gemeinsam mit der moldauischen Partnerorganisation Diaconia in der Hauptstadt Chisinau betreibt, bietet diese Hilfe. Hier finden überwiegend jugendliche Frauen  in einer materiellen, sozialen oder familiären Krisensituation Unterkunft. So auch die 17-jährige Vera: Sie wuchs als Waise bei einer Tante auf, wurde jedoch von dieser bei der Nachricht von ihrer Schwangerschaft vor die Türe gesetzt. Der Vater des Kindes ist spurlos verschwunden. Seit kurzem wohnt Vera nun mit ihrem neugeborenen Sohn Alexander in einem eigenen Zimmer im Mutter-Kind-Haus. Sobald sie mit Hilfe der Betreuerinnen eine Unterkunft für sich und einen Krippenplatz für Alexander gefunden hat, möchte sie wieder in ihrem erlernten Beruf als Malerin und Anstreicherin arbeiten. mehr

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