Danke....

Über 2000 Tirolerinnen und Tiroler sammeln vom 1. bis zum 31. März freiwillig in ihrer Freizeit und unterstützten maßgeblich die Arbeit der Caritas Tirol. "Jene, die Hilfe benötigen, und jene, die etwas für Notleidende übrig haben, zusammenzubringen – das ist der große Wert und das Geschenk der Caritas-Frühjahrssammlung. Ich sage allen Sammlerinnen und Sammlern und allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches „DANKE“ für dieses wunderbare Zeichen des Zusammenhalts und der Hilfe in unserem Land", so Caritasdirektor Georg Schärmer.

Wir haben bei unseren Haussammler/-innen nachgefragt, warum sie sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit an der Cartias-Frühjahrssammlung beteiligen: 

Ich gehe haussammeln, weil...

Christoph Haidekker, Hall

"Laufkraftwerke erzeugen nicht nur Strom, sondern bauen auch Brücken zum Nächsten."

Claudia Stolz, Ranggen

"Für mich ist es ein kleiner Beitrag, die Caritas in ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen. Auch ein Dankeschön, dass es mir/uns sehr gut geht und nicht zuletzt ein Bekenntnis für welche Werte ich einstehe."

Kathleen Jopp, Innsbruck

"In erster Linie ist es mir wichtig zu schauen, was die Menschen brauchen."

Christine Föger, Ötztal-Bahnhof

"Die Situation von Menschen in Not kann man nur verändern, wenn man etwas tut - ich will was tun." 

Karl Kofler, Ranggen

"Mit 15 habe ich mit meinem Vater und unserem Traktor Kleidung gesammelt - seither habe ich eine Schwäche für die Caritas. Heute bin ich 85 und immer noch gerne unterwegs."

Anna Dullnig, Innsbruck

"Als Christ bin ich verpflichtet, dem Nächsten zu helfen, der in Not ist und da habe ich bei der Haussammlung die beste Möglichkeit dazu. Es bietet sich außerdem die Chance, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihnen die Liebe Gottes zu vermitteln - diese Liebe erbitte ich mir von Gott." 

Juanita Walder, Hall

"Mit ist es wichtig, einmal im Jahr für die gute Sache sammeln zu gehen." 

Ferdinand Unterer, Ranggen

"Ich gehe haussammeln, weil es mir gut geht und ich jene, denen es weniger gut geht, unterstützen will."  

Maria Ceol, Götzens

"Ich gehe haussammeln, weil ich ein gutes Werk tun möchte." 

Sr. Bernadette Oblasser, Innsbruck

"Beim Haussammeln gibt es viele Begegnungen mit Menschen in Freud und Leid." 

Simone Huber, Hatting

"Mich bereichert, dass ich in der Nachbarschaft den Kontakt wieder belebe." 

Hildegard Derfeser, Schwaz

"Viele Menschen haben niemanden, mit dem sie reden können - mit meinem Hausbesuch kann ich sie aus der Einsamkeit holen. Außerdem möchte ich das Bindeglied zwischen der Pfarre und den Menschen sein." 

"Von einer besonderen Begegnung möchte ich noch erzählen: Einmal habe ich bei einem suchtkranken Mann geläutet, dem es sehr schlecht ging. Ich erkannte die Situation des Mannes und habe ihn auf die Hilfestellung der Caritas aufmerksam gemacht. Als ich ein Jahr später wieder kam, hatte sich der Mann erholt - er gab mir 20 Euro und sagte: 'Die Caritas war in meiner schwierigen Situation die Einzige, die mir geholfen hat.' Diese Begegnung hat mich so sehr berührt, dass wenn ich mir denke, nur für diesen Mann haussammeln zu gehen, sich der Aufwand für mich bereits gelohnt hat." 

Margit Gritsch, Polling

"Ich bin im ganzen Dorf als einzige Haussammlerin unterwegs, weil ich gerne bei den Menschen bin." 

Antje Klocker, Inzing

"Ich kann nicht mehr als Sternsinger sammeln, deshalb engagiere ich mich so für einen guten Zweck." 

Gisella Schiestl, Weerberg

"In der Demut können wir nie groß genug sein. Haussammeln ist praktizierte Demut." 

Martha Klingler, Franz Baumgartner und Eva Walser - Schwaz

Martha: "Die Menschen warten auf die Haussammler - vor allem Alleinstehende."

Franz: "Ich mach mich auf den Weg für Menschen in Not." 

Eva: "Weil ich die Pfarre nach außen repräsentiere und im Dorf sehr bekannt bin - daher werde ich auch selten abgewiesen."

Alois Schett, Außervillgraten

"Durch mein Dasein, an die Tür klopfen, haben die Menschen die Möglichkeit, auch ihren Frust einmal loszulassen und dann geht vieles wieder leichter."

Evi Schaffenrath, Axams

"Die Haussammlung ist für mich als Pfarrgemeinderätin eine gute Gelegenheit, mit jenen Menschen ins Gespräch zu kommen, die man während des Jahres nicht trifft, die andere Lebensgewohnheiten, Interessen und Bereiche pflegen, als ich es gewohnt bin. Interessante Begegnungen, neue Impulse und oftmals überraschende Erkenntnisse sind der Lohn für den nicht immer einfachen Dienst. Doch jedes Jahr gehe ich Ende März mit einem zufriedenen und dankbaren Gefühl nach Hause in der Gewissheit, zumindest wieder einen kleinen Beitrag für jene Menschen geleistet zu haben, denen Sicherheit, Wohlstand und eine hoffnungsvolle Zukunft nicht so selbstverständlich sind wie uns. 'Geht, heilt und verkündet' - bittet unser Bischof Hermann! Die Caritas-Haussammlung ist eine Möglichkeit, dieser Bitte nachzukommen."

Arthur Schmidt, Kolsass

"Ich sehe es als meine christliche Verpflichtung und bin froh und dankbar, dass ich für andere gehen kann."

Sibylle Auer, Rinn

"Ich gehe haussammeln, weil ich gerne das Gespräch zu sozialen Themen suche. Dieser persönliche Besuch bietet die Chance einfach so vorbeizuschauen, nachzufragen, ein Zeichen als Christin zu setzen und auf Hilfsbedürftige aufmerksam zu machen."

Renate Meran, Strass im Zillertal

"Menschen in Not sind mir ein Anliegen und es kann sehr schnell passieren, dass wir selber Hilfe brauchen."

Barbara Pichler, Lienz

"Mich beWEGen von Haus zu Haus, von Tür zu Tür, von mir zu dir, vom Ich zum Wir."

Leonhard Hofer, Neustift

"Durch die Caritas-Haussammlung können wir Hilfesuchende erfahren lassen, dass sie nicht alleine sind und dafür bin ich dankbar."

Brunhilde Hofer, Neustift

"Durch die Caritas-Haussammlung lernst du die Menschen in deiner Pfarre kennen. Mit offenen Augen, Ohren, Herzen siehst du die versteckte Not und oftmals auch die Freude über den Besuch."

Pfarrer Christoph Pernter, Völs

"Ich gehe Caritas-Haussammeln, um die Not im Inland zu lindern und sie auch in der eigenen Pfarre zu sehen. Caritassammler sind die Augen und Ohren auch für Menschen, die sich nicht melden und vor allem ist es eine gute Möglichkeit, nicht nur um Spenden zu bitten, sondern auch geben zu können."

Thomas Spielmann, Pill

"Für mich ist die Caritas-Haussammlung ein jährliches Fastenopfer, das vieles beinhaltet – manchmal gute Gespräche, ein anderes Mal werde ich weggeschickt. Kirche spiegelt sich jedoch nicht nur in der Liturgie wider, sondern vor allem auch in der Diakonie, der gelebten Nächstenliebe."

Anni Scherl, Schnann

"Seit 70 Jahren machen sich Menschen auf den Weg, klopfen an und bitten für jene, die wenig haben. Als eine von vielen Caritas-Haussammler/-innen vertraue ich darauf, dass es wieder gute Begegnungen werden. Zum Abschied spreche ich für alle den Segensspruch VERGEBEN BRINGT SEGEN. DER FRIEDE SEI MIT DIR. LIEBE IST GRÖSSER ALS HASS. Der Segen kommt immer gut an und begleitet auch mich ins nächste Haus."

Loni Hofinger, Ranggen

"Ich möchte meine Freude am Glauben (mit)teilen."