Danke....

Über 2000 Tirolerinnen und Tiroler sammelten vom 1. bis zum 31. März freiwillig in ihrer Freizeit und unterstützten maßgeblich die Arbeit der Caritas Tirol. "Jene, die Hilfe benötigen, und jene, die etwas für Notleidende übrig haben, zusammenzubringen – das ist der große Wert und das Geschenk der Caritas-Frühjahrssammlung. Ich sage allen Sammlerinnen und Sammlern und allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches „DANKE“ für dieses wunderbare Zeichen des Zusammenhalts und der Hilfe in unserem Land", so Caritasdirektor Georg Schärmer.

Wir haben bei unseren Haussammler/-innen nachgefragt, warum sie sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit an der Cartias-Frühjahrssammlung beteiligen: 

Ich gehe Haussammeln, weil...

Wir haben unserer Haussammlerinnen und Haussammler gefragt, was sie dazu bewegt für Menschen in Not von Tür zu Tür zu gehen. 

 

 

Hildegard, Maria und Aurelia

"Ich werde in meinem Ort "Frau Caritas" genannt und bin oft die einzige, die außerhalb der Familie an die Türe klopft. Da ich gesegnet bin, möchte ich auch ein Segen für andere sein. Vor dem Sammeln gehe ich immer in die Kirche und bittet um Segen für mich und für alle Menschen, die die Tür öffnen und auch für jene, die sie verschlossen halten", so Hildegard aus Schwaz.


"Wer freudig tut und sich des Getanen freut, ist glücklich", so Maria aus Innsbruck.


"Es würde mir fehlen, wenn ich es nicht tun würde. Es gehört zum Jahresablauf, wie das Kirchenjahr mit seinen Feste", so Aurelia aus Innsbruck.

Emmi

"Christus hat keine anderen Hände und Füße außer die unseren", so Emmi aus Lienz. 

Jakob und Maria

"Vergelt’s Gott! Ihr teilt eure Liebe, Aufmerksamkeit und die Sorge um ein gutes Leben für alle Menschen", bedankt sich Diözesanadministrator Jakob Bürgler. 

 

"Es sind vor allem die Begegnungen mit Menschen, die motivieren, mich auf den Weg zu machen", so Maria aus Innsbruck. 

Georg und Gisella

"Unser Land braucht Zusammenhalt. Ich bitte darum", bittet Caritasdirektor Georg Schärmer. 

 

"Verlassen der eigenen Komfortzone. Auftrag. Aufeinander zugehen. Zu- und Hinhören lernen. Erkenntnisgewinn. Spannung. Herausforderung und Chance. Dankbarkeit für mein Leben. Demut. Zufriedenheit und Glücksmomente in der Gewissheit, etwas zurückgeben zu können. – Aus all diesen Gründen gehe ich von Tür zu Tür und bitte um eine Spende für notleidende Menschen in Tirol. Mein ganz persönlicher Beitrag gegen die Not", so Gisella aus Weerberg.

Christoph

"Ich gehe Haussammeln, weil es meinem Lebensmotto entspricht: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es, denn schließlich hat der liebe Gott keine Hände und Füße außer unsere, um die Welt für alle etwas lebenswerter zu gestalten", so Christoph aus Hall-Schönegg. 

Monika

„Ja, es ist ein Fastenopfer. Aber ich bin dankbar dafür, dass ich teilen kann", so Monika aus Schwaz. 

Sibylle

"Die Caritas-Frühjahrssammlung ist meine Chance Menschen aus meiner Nachbarschaft zu besuchen, ihnen den Segen der Pfarre und das Angebot für ein Gespräch zu bieten. Für andere, die in Not sind, um Hilfe zu fragen, fällt mir viel leichter als dies für mich selbst zu tun. Mitmachen hat etwas von einem „Eichhörnchenleben“. Bei Sonne und Regen sammle ich Gaben für Menschen in Not und freue mich so Gutes mitbewirken zu können und mit Menschen ins Gespräch zu kommen", so Sibylle aus Rinn. 

Claudia

"Für mich ist es ein kleiner Beitrag, die Caritas in ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen. Auch ein Dankeschön, dass es mir/uns sehr gut geht und nicht zuletzt ein Bekenntnis für welche Werte ich einstehe", so Claudia aus Ranggen.  

Renate

"Mit meinem Sammeln hab ich einfach das Gefühl etwas für in Not geratene Menschen im Inland zu tun bzw. wird dadurch auch unsere Pfarr-Gemeinde-Caritas unterstützt", so Renate aus Ranggen. 

Martin

"Als Haussammler unterwegs zu sein bedeutet für mich, Kontakte zu Menschen in den Straßen, in denen ich unterwegs bin, die ich sonst nicht so oft treffe. Es bedeutet für mich, meine Zeit für eine gute Sache zu investieren und einen kleinen Beitrag zu leisten zu Gerechtigkeit und Hilfe für Menschen in Not" so Martin aus Sistrans. 

Leo

"Als Christen sind wir beauftragt, für die Armen da zu sein – sowohl in Tirol als auch in der ganzen Welt", so Leo aus Neustift im Stubaital. 

Anni und Olga

"Von Tür zu Tür zu gehen ist eine Überwindung, aber ich bin davon überzeugt, dass es dieses radikale Dienen braucht und es ganz eng mit einer tiefen Spiritualität verbunden ist" so Anni aus Innsbruck.

 

"Ich gehe gerne Haussammeln, weil ich vor allem bei älteren Menschen die Freude über meinen Besuch spüre", so Olga aus Lienz.