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„Noch zeigt das Band rot, aber bald wird es Adama wieder besser gehen“, hofft die 34-jährige Danibe. Im Ernährungszentrum im Dorf Tougouri im Norden Burkina Fasos hat eine Caritas-Helferin gerade mit einem Maßband den Oberarm ihrer kleinen Tochter vermessen. Das Band hat einen grünen, einen gelben und einen roten Bereich. Ein Kind, dessen Oberarm-Umfang im roten Bereich liegt, ist schwer unterernährt und braucht sofort medizinische Ernährungshilfe.

Adama ist viel zu klein für ihr Alter und leidet seit einigen Monaten immer wieder an Durchfall. „Ich war verzweifelt, wusste nicht mehr weiter. Für meine Tochter habe ich jetzt hier im Zentrum Spezialnahrung, Milch und Medikamente bekommen. Dazu habe ich gelernt, wie ich das besonders nahrhafte Pulver zubereite“, erzählt Danibe. „Dank der Hilfe kann ich Adama dann auch zuhause versorgen.“ Täglich kommen neue Mütter mit ihren unterernährten Kindern ins Ernährungszentrum. Hier verteilen Caritas-Helferinnen eine weiße, pulvrige Mischung aus Mais, Soja, Zucker, Mineralstoffen, Salz und Vitaminen. Das Pulver wird mit Wasser vermischt und als Brei oder Brotersatz gegessen und versorgt Kleinkinder, schwangere Frauen und stillende Mütter mit zusätzlichen Kalorien.

 

In Burkina Faso ist jedes 10. Kind akut unterernährt und hat ein viel zu geringes Gewicht. In Ernährungszentren finden Mütter Hilfe. 7 Euro kostet die Spezialnahrung, mit der ein unterernährtes Kind einen Monat versorgt werden kann.

 

Hilfe für rund 132.000 Menschen südlich der Sahara

Bei der Lösung sozialer Probleme braucht es meist große Geduld und Langmut. Wenn es um die elementaren und grundlegenden Bedürfnisse wie Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf und medizinische Versorgung geht, dürfen und müssen wir schnell und unmittelbar helfen.

Chronische Unterernährung, quälender Durst, das schmerzhafte Sterben und der Hungertod gehören zu den größten Skandalen der Menschheits-Familie.

Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft gehören zum Kernauftrag ganz im Sinn und in der Aufforderung des Evangeliums: „Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben - ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben, …“

Die Tiroler Caritas war die erste in Österreich, die sich mit Leidenschaft diesem Dauerauftrag der Hilfe gewidmet hat. Über 132.000 Menschen südlich der Sahara dürfen dadurch Linderung und eine Perspektive erfahren. Wasserversorgung, Landwirtschaftsprogramme, Ernährungszentren, Mütterberatungsstellen und vieles mehr zeugen davon.

Das war und ist nur möglich durch die Hilfe der Spenderinnen und Spender. 

Hilfe ist möglich. Hilfe wirkt.

Für eine Zukunft ohne Hunger

Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Gemeinsam können wir helfen.