• 38 Prozent

    der Kinder in Armenien leben in Armut.

  • 75 Prozent

    der Stadt Gyumri wurden zerstört.

  • 2000 Familien

    leben seit 30 Jahren in Übergangsquartieren.

lachen > leiden


Vor 30 Jahren bebte die Erde – Folgen in Armenien bis heute spürbar

Um 11.41 Uhr am 7. Dezember 1988 blieb die Turmuhr von Leninakan (heute Gyumri) stehen. Die Zeiger auf dem massigen Bau der armenischen Stadt hielten den Beginn einer Katastrophe fest. Sie verwüstete die Randrepublik an der Südgrenze der Sowjetunion, forderte nach letzten Schätzungen bis zu 100.000 Todesopfer und machte 2,5 Millionen Menschen obdachlos. Erdstöße bis zur Stärke neun der zwölfteiligen Mercalli-Skala registrierten sowjetische Experten.

Nicht nur Einheimische starben, auch tausende armenische Flüchtlinge, die sich nach den blutigen Unruhen während der vergangenen Wochen aus Aserbaidschan nach Spitak gerettet und dort Unterkunft erhalten hatten, kamen ums Leben. Und zum ersten Mal öffnete die Sowjetunion ihre Grenzen für eine beispiellose internationale Hilfsaktion. Siebzig Länder boten Hilfe an, die umgehend angenommen und – nach großen Anfangsschwierigkeiten – auch effizient eingesetzt wurde.

Dass allein drei Viertel Gyumris zerstört wurden, lässt sich vor allem auf die Leichtbauweise der Häuser und die winterlichen Temperaturen, die zusätzlich Menschen erfrieren ließen, zurückführen. Durch internationale Mithilfe wurden Container aufgestellt, um die vielen Obdachlosen unterzubringen. Es wurde ihnen versprochen, nach der ersten Nothilfephase eine Wohnung zur Verfügung gestellt zu bekommen. Fakt ist jedoch, dass auch heute noch, genau 30 Jahre später, 2.000 Familien in diesen „Übergangslösungen“ (domiks = kleines Häuschen) ihr Dasein fristen. Wenn man einen Blick in die bescheidenen Behausungen wirft, kann man sich nur schwer vorstellen, wie hier jemand die Kälte des armenischen Winters überleben soll. Die Hoffnung, dass sich ihre Wohnsituation doch noch verbessert, haben die meisten Container-Bewohner/innen schon lange aufgegeben.

Die Caritas Tirol Auslandshilfe unterstützt diese Menschen im Projekt „Warmer Winter“.

 

 

Wie Sie helfen können?

Unser Ziel ist klar: Gemeinsam wollen wir die enorme Widerstandskraft von Kindern stärken. Wir wollen ihnen geben, was sie am dringendsten brauchen: ein sicheres Zuhause, eine warme Mahlzeit und liebevolle Betreuung. Jedes Mädchen und jeder Junge hat das Recht auf eine unbeschwerte Kindheit. Das Recht darauf, ganz einfach Kind sein zu dürfen. Jedes Kind muss lachen können und lernen dürfen – egal, wo und wie es lebt. Kinder sollen schreiben und rechnen lernen und mit anderen Kindern Spaß haben können. Kein Kind soll hungrig lernen, zitternd einschlafen oder ohne die wärmende Nähe einer Bezugsperson aufwachsen müssen. Gemeinsam wollen wir Kindern Halt und Hoffnung geben. Helfen Sie uns dabei!

Mit 20 Euro/ Monat übernehmen Sie den monatlichen Heizkostenzuschuss für eine mehrköpfige Familie.
Mit 30 Euro kaufen Sie Winterschuhe für ein Kind, das in der Caritas Kinder-Wohngemeinschaft lebt.
Mit 40 Euro kaufen Sie eine Winterjacke für ein Kind in der Kinder-Wohngemeinschaft.
Mit 50 Euro ermöglichen Sie einem Kind, einen Monat lang ein Kinderzentrum zu besuchen.
Mit 115 Euro kaufen Sie die Schulbücher in Braille-Schrift, damit ein blindes Kind auch am Unterricht teilnehmen kann. 

 

Spendenkonto
Raiffeisen Landesbank Tirol
IBAN: AT79 3600 0000 0067 0950
Kennwort: Kinder in Not                                    Vielen Dank!

Warmer Winter

lachen > leiden

Der Heizkostenzuschuss der Caritas unterstützt von Armut betroffene Kinder sowie alte Menschen. Schließlich sind die Winter in Armenien mit bis zu - 30 Grad Celsius bitterkalt.