Wenn es Zuhause so gut wie gar nichts gibt

28.01.16

Arbeitslosigkeit, Armut und Hoffnungslosigkeit - oft verbunden mit Alkoholismus - prägen die Situation vieler Familien, die in den sozialen Brennpunkten osteuropäischer Städte leben. Besonders leiden an dieser Situation die Kinder. Sie leben mit ihren Eltern in engsten Wohnungen, meist ohne Heizung und Wasser. Das Geld reicht kaum für ein warmes Essen. Oft besuchen die Kinder die Schule nur unregelmäßig oder gar nicht. Die Eltern können ihnen nicht helfen. Sie können selbst oft nicht lesen und schreiben, haben selbst kaum Zuwendung erfahren dürfen. So landen viele Kinder auf der Straße. 

 

Einfach Kind sein dürfen

Die Caritas öffnet Kindern in Schülerhorten in Rumänien oder in den Straßenkinderzentren in Mali eine Türe in eine bessere Zukunft. Kindern wie Denis. Jeden Tag nach der Schule besucht er das „Haus der Freundschaft“ in Satu Mare/Rumänien. Nur zwei Straßen von seinem Wohnblock entfernt liegt das kleine Häuschen in einem idyllischen Garten. Liebevoll kümmern sich der Leiter Zsolt Lieb-Nemes und seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen um die 60 Kinder. Neben einem Essen und der Hausaufgabenhilfe gibt es auch eine psychologische Betreuung. Denis liebt es im Garten mit den anderen Kindern zu spielen und mit der Straßenkreide bunte Bilder zu malen. Einfach mal Kind sein zu dürfen, zu spielen und fröhlich zu sein.

 

Im Hausgang hat er seine eigene Aufbewahrungsbox. Sein ganz persönliches Reich auf 25x50 cm. Dort bewahrt er sein Stofftier, seine Zeichnungen und andere Schätze auf. Für Kinder wie Denis ist das sehr wichtig, weiß die Sozialpädagogin der Caritas - viele Kinder haben zuhause nichts, das nur ihnen alleine gehört. Einfach gar nichts. 

 

Erfolge werden im „Haus der Freundschaft“ groß gefeiert. „Acht ehemalige Kinder aus unserem Haus, haben letztes Jahr die Schule abgeschlossen und studieren nun auf der Universität in Satu Mare“, freut sich Zsolt Lieb-Nemes. Bildung, Geborgenheit und ausreichende und ausgewogene Ernährung sind der Boden für eine gesunde Entwicklung von Kindern. Sie erhöhen die Chance der Kinder ihr Leben als Erwachsener selbständig in die Hand zu nehmen. 

 

Ihre Spende schenkt Zukunft

Durch Ihre Unterstützung des Caritas Schwerpunktes „Zukunft für Kinder“ oder einer Patenschaft für Kinder kann die Caritas u.a. Straßenkinderzentren in Osteuropa und Westafrika finanzieren. Mehr Informationen zu einer Patenschaft für Kinder auf www.patenschaften.at oder bei Martina Wolchowe, Caritas-Patenschaften, Tel. 0512 7270 31 oder m.wolchowe.caritas(at)dibk.at.

 

Kinder in Not 2017

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