„Liebe buchstabiert man mit Z.E.I.T.“

13.06.18

Die Teilnehmer/innen aus Innsbruck bekamen ihre Zertifikate überreicht (Foto: Caritas Tirol). 

 

„Zeit schenken“ ist ein Schulprojekt des Freiwilligen Zentrums Tirol Mitte gemeinsam mit der youngCaritas Tirol und den höheren Schulen. Jugendliche ab der Oberstufe haben die Möglichkeit, sich für ein halbes Jahr freiwillig, außerhalb des Unterrichts, zu engagieren. Von November bis Mai „verschenken“ die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler großzügig ihre Zeit. „Die Idee hinter dem Projekt ist, dass aus einer längerfristigen und regelmäßigen freiwilligen Tätigkeit eine tiefere Beziehung entsteht“, so Martin Lesky vom Freiwilligenzentrum Tirol. Die Palette der Engagementfelder reicht von der Freizeitgestaltung mit alten Menschen, Mithilfe in der Bücherei bis hin zu der Arbeit mit Kindern in einer Betreuungseinrichtung.

Erfreulich ist, dass sich seit dem Start des Projektes 2001 schon knapp 2000 Jugendliche beteiligt haben. „Von der Lebenserfahrung der Bewohnerinnen des Altenheims haben wir gelernt, dass man auch in Lebenssituationen mit schweren Schicksalsschlägen nicht aufgeben darf und gerade in der schnelllebigen Zeit die schönen Momente bewusst genießen sollte“, berichten Paul und Moritz, die wöchentlich Bewohnerinnen in einem Pflegeheim besuchten. Sie waren zwei von rund 80 Schülerinnen und Schüler aus ganz Tirol, die heuer am Projekt teilnahmen.

„Neben einem vollen Stundenplan über einen Zeitraum von sechs Monaten wöchentlich noch weitere Stunden freiwillig für ein soziales Engagement zu investieren, verdient mehr als Anerkennung“, befand die Projektverantwortliche Verena Plank und so wurden im Rahmen eines Abschlussfestes mit Vertreter/innen aus den Einrichtungen den Teilnehmenden aus Innsbruck in der Caritaszentrale Zertifikate für ihren Einsatz überreicht. „Das Wort Liebe buchstabiert man mit Z.E.I.T. – Zeit schenken ist ein unbeschreiblicher Liebesweis – Vergelt’s Gott für diesen Liebesakt“, bedankte sich Caritas-Direktor Georg Schärmer abschließend bei den Jugendlichen.