Land zwischen Krise und Aufbruch

20.02.19

Bischof Hermann Glettler zieht den Hut vor dem Engagement der Caritas in Westafrika (Foto: Caritas Suitner).

 

In den Semesterferien besuchte Diözesanbischof Hermann Glettler gemeinsam mit Caritasdirektor Georg Schärmer Burkina Faso. Die 45-jährige Partnerschaft zwischen Tirol und dem siebtärmsten Land der Welt zeigt viele Früchte – besonders in den Bereichen der Ernährungs- und Gesundheitsversorgung sowie Bildung. Bischof Glettler zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität der Caritasprojekte und dem mutigen und nachhaltigen Engagement der Kirche in Burkina Faso.

Obwohl der Anteil der Katholiken sehr gering ist, ist ihr Beitrag zur Entwicklung des Landes groß. Dies gelingt auch durch einen guten Dialog und die Zusammenarbeit mit den religiösen Führern der Muslime im Land. Leider wird Burkina Faso aktuell von Terrormilizen heimgesucht, die den bis dato friedlichen Staat destabilisieren wollen. Immer wieder sind auch kirchliche Einrichtungen von den Überfällen betroffen. Bischof Hermann Glettler und Caritasdirektor Georg Schärmer waren sehr berührt und beeindruckt, dass die kirchlichen Mitarbeiter/innen, die Ordensfrauen und Caritas-Mitarbeiter/innen sich nicht entmutigen lassen, ganz nah an den Menschen und ihren Nöten zu bleiben.

Am Schluss drückten alle Beteiligten einen großen Dank an die vielen treuen Spenderinnen und Spender in Tirol und an die Entwicklungshilfe Österreichs aus. Rund 120.000 Menschen profitieren von den Gesundheits-, Landwirtschafts-, Ernährungs- und Bildungsprojekten der Caritas vor Ort.

 

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Kennwort: Burkina Faso
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