Laptops ermöglichen Lernen

24.03.21

Helmuth Müller, Christoph Hackl, Schuldirektorin Eva Unterholzner, Markus Weichselbraun und IT-Schulkustode Philipp Haupt sorgen dafür, dass Schüler*innen den Anschluss ans digitale Lernen nicht verpassen (Foto: Caritas Tirol).


Was tun mit einem alten Laptop, der eigentlich noch funktioniert, aber nicht mehr gebraucht wird? Diese Frage stellen sich nicht nur Privatpersonen. Auch in Unternehmen taucht ein Thema immer wieder auf: Warum entsorgen, was wiederverwendet werden kann? Das beschäftigt auch Helmuth Müller, den Vorstandsvorsitzenden der Innsbrucker Kommunalbetriebe. Als er in der Zeitung von der Aktion NOTeBook las, reagierte er noch am gleichen Tag: „Wir haben uns sofort angesprochen gefühlt“. Diese Initiative beschafft Laptops für Schüler*innen, die sonst keinen Zugang zu Hardware bekommen würden. Die Ausstattung mit den Computern sorgt dafür, dass Kinder und Jugendliche den Anschluss ans digitale Lernen nicht verlieren.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Markus Weichselbraun von der Fairmittlerei. In enger Zusammenarbeit mit dem Pradl-Stadtteilkoordinator und Caritas-Mitarbeiter Christoph Hackl entstand das Projekt NOTeBook. Die Idee ist so einfach wie genial: aussortierte, aber noch verwendbare Laptops werden in Kooperation mit der Fairmittlerei instand gesetzt und an Schülerinnen und Schüler weitergegeben. Bereits elf Mädchen und Buben aus der Pradler Leitgebschule wurden so mit guter Hardware versorgt.

Das Projekt geht nun in die zweite Runde und stattet auch die Mittelschule Pembaurstraße mit Laptops aus. Zu verdanken ist dies der Unterstützung der IKB. Müller: „Wir stellen fünf Laptops aus unserem Archiv zur Verfügung und haben für die Schülerinnen und Schüler zusätzlich noch fünf neue Geräte gekauft. Es freut uns, dass wir die Kinder und Jugendlichen damit unterstützen können.“ Über weitere zehn Laptops aus der Bevölkerung freut sich Projektkoordinator Christoph Hackl: „Es gibt viele ungenutzte Geräte, die in Privathaushalten in einer Schublade herumliegen“. Zum Wegwerfen sind sie zu schade, aber verwendet werden sie auch nicht mehr. „Das muss eigentlich nicht sein“, so Hackl. „Wir sorgen dafür, dass die Geräte in dankbare Hände kommen und freuen uns über jedes einzelne!“. Wer ein Gerät spenden möchte, kann sich unter it.spenden(at)diefairmittlerei.at wenden.