Hilfe > Armut

Armut bedeutet für viele Menschen, am Monatsende zu entscheiden, ob man etwas zu Essen kaufen oder die Wohnung heizen soll. Armut bedeutet, einen großen Teil des Einkommens für Wohnen und Energie auszugeben. Armut bedeutet, in feuchten, schimmligen Räumen zu wohnen, weil die Wohnung nicht angemessen warmgehalten werden kann oder die kalten Tiroler Winter überhaupt auf der Straße zu verbringen. Armut bedeutet, dass zusätzliche oder unerwartete Ausgaben wie die Reparatur der Waschmaschine oder Heizung nicht getätigt werden können.

Und trotzdem: Armut bedeutet keinesfalls, dass Menschen aufgeben. Armutsbetroffene wissen genau, wie sie den Gürtel noch enger schnallen können, um ein Auskommen für sich und ihre Liebsten zu finden. Beim Einkauf von Lebensmitteln suchen sie nach den günstigsten Angeboten. Erst, wenn das Geld auch für die reduzierte Ware nicht mehr reicht, wird im Sozialmarkt eingekauft. Um Kosten zu sparen, wird möglichst wenig Warmwasser verbraucht. Und zu Weihnachten oder Geburtstagen kratzen armutsbetroffene Mütter und Väter oft das letzte Geld zusammen, um ihren Kindern kleine Geschenke kaufen zu können. 

1.000

Personen erfahren Unterstützung durch unsere Demenz-Angebote.

3.250

Beratungen werden in unseren Standorten tirolweit durchgeführt.

30.000

Mahlzeiten werden in unseren Wärmestuben jährlich ausgegeben.

Wie Sie helfen können?

Gemeinsam schenken wir Wärme. Ein kleiner Beitrag von uns macht einen großen Unterschied für Menschen in Not in Tirol. Werde auch du Wärmespender! Gerade jetzt in den kalten und düsteren Monaten freuen sich viele auf das „Heimkommen“ in ein warmes Zuhause mit einem eingeheizten Ofen oder einer Zentralheizung. Für uns ist dies meist selbstverständlich – für andere ein Luxus. Rund 1,2 Millionen Österreicher/innen sind laut Statistik Austria armutsgefährdet – das ist fast jede/r Siebte. Neben Langzeitarbeitslosen und Migrant/innen sind vor allem Kinder und Jugendliche aus Ein-Eltern-Haushalten von Armut betroffen. Rund 332.000 Kinder und Jugendliche gelten als armutsgefährdet.