Aktionstag „Glocken gegen Hunger“


Wann: 31.07.20 / 15:00

Am 31. Juli werden um 15 Uhr in ganz Österreich in den Pfarrgemeinden die Kirchenglocken fünf Minuten lang läuten (Foto: Gregor Krenker).

 

Jeden Tag kämpfen Millionen Mütter und Väter weltweit darum, dass ihre Kinder nicht hungrig einschlafen müssen. Weltweit leiden 820 Millionen Menschen an chronischem Hunger. Besonders hart trifft es Kinder. In Afrika ist jedes dritte Kind chronisch unterernährt. Diese Kinder sind zu klein für ihr Alter, ihre Organe wachsen nicht, sie können sich körperlich und geistig nicht altersgemäß entwickeln. 

Die COVID–Ausgangsbeschränkungen verschärfen diese Situation nun: Die meisten Menschen im ländlichen Afrika leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, von der Arbeit als Tagelöhner, vom Verkauf ihrer Ware auf Märkten oder kleinen Geschäften und Restaurants. Das ohnehin geringe Einkommen fällt durch die Lockdown-Bestimmungen völlig weg. Dazu kommen große Preissteigerungen vor allem bei Nahrungsmitteln. In manchen Ländern haben sich die Lebensmittelpreise verdreifacht. Viele Menschen können sich das Essen nicht mehr leisten und haben aufgrund der geschlossenen Märkte auch oft keinen Zugang dazu. 

Zusätzlich bringt der Klimawandel Überschwemmungen und extreme Dürren – alles zusammen eine unglaubliche Herausforderung für die Bevölkerung. Die Ärmsten, die im normalen Alltag schon um ihre tägliche Mahlzeit kämpfen müssen, schlittern nun noch tiefer in die Armut. Wir können das verhindern: Mit der Hilfe von Spender/innen unterstützt die Caritas 240.000 Menschen in 70 Ernährungsprojekten.

Lassen wir Afrika nun nicht im Stich! Gemeinsam können wir den Hunger bekämpfen. 
So kannst du mithelfen:

  • Lade deine Freunde auf Facebook zur Veranstaltung ein und teile sie
  • Stelle dir einen Alarm auf dem Handy für den 31. Juli, 15 Uhr
  • Mach ein (Live-)Video oder eine Story vom Glockenläuten und teile es mit dem Hashtag #GlockenGegenHunger auf Facebook oder Instagram
  • Helfe den Menschen vor Ort mit deiner Spende an Caritas Ernährungsprojekte