Ausstellung: Wir essen die Welt

  • Woher kommt unser Essen?
  • Woraus besteht unser Essen?
  • Wie wird es produziert?
  • Was bleibt übrig?

Blicke mit uns bis zum 9. Oktober 2020 über den Tellerrand hinaus und finde Antworten auf diese Fragen in der Erlebnisausstellung "Wir essen die Welt" - von Dienstag bis Freitag von 11:00 bis 17:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Stadtbibliothek Innsbruck. Der Eintritt ist frei.

Spätestens beim zweiten Blick auf den Teller oder in den Einkaufskorb bleibt nicht verborgen, dass die Kette der Ursachen für die Lebenssituation vieler Menschen in Afrika nicht am Mittelmeer endet, sondern auch mit dem Leben, Wirtschaften und Konsumieren bei uns in Europa zu tun hat. Diese Zusammenhänge beschäftigen die Caritas, weil wir die Folgen in unserer internationalen Zusammenarbeit tagtäglich erleben. Die Klimakrise und die Verteilungsungerechtigkeit werden größer und die Zeit drängt. So wie in der Auslandsarbeit prägt das Recht auf Nahrung und Würde auch die Inlandsarbeit der Caritas z.B. in den Wärmestuben, im Space Jugendzentrum oder in der Betreuung von Menschen mit Suchterkrankung und Pflegebedürftigen. Beides, die Not und das Essen bringen die Menschen zusammen und lassen uns die Welt neu erfahren.

Wir wollen Veränderung bewirken

Mit dem Rundreise-Ticket der Ausstellung besuchen wir Kinder in fünf Ländern (Ecuador, Brasilien, Äthiopien, Burkina Faso, Bangladesch). Sie erzählen von ihrem Essen und woher es kommt.

Wir erfahren, welche für uns wichtigen Produkte aus diesen Ländern stammen, wie und von wem sie produziert wurden und wie gesund sie für uns und unsere Umwelt sind. Wir folgen den Lebensmitteln auf ihrem Weg bis auf unseren Teller. Dabei entdecken wir altes Wissen, das nicht verloren werden darf und begegnen Menschen, die bereits jetzt Alternativen entwickeln und leben.

Lösungsansätze

Zahlreiche Zeugnisse von engagierten Menschen, Initiativen und Projekten zeigen, wie breit gefächert die Handlungsfelder sind. Vom Produzieren, über das Aufbereiten bis zum Konsumieren oder Verwerten der Nahrungsmittel gibt es viel Gestaltungsraum sorgsam und solidarisch mit dem Geschenk der Erde umzugehen.

Sinnlich und konkret regt die Erlebnisausstellung an, die eigenen Verhaltensweisen zu überprüfen und macht Lust aufs Mitwirken - bei einer Gesellschaft, die geprägt ist von Achtung und Solidarität für Mensch und Schöpfung. Auch das vielfältige Rahmenprogramm und das engagierte Vernetzen von Akteuren soll zum Nachdenken über und Mitgestalten des solidarischen, nachhaltigen und genußvollen Ernährungssystems anregen.