Flut-Katastrophe in Mosambik

Hundertausende Menschen obdachlos

Nach dem Eintreffen des Zyklons Idai in der Nacht auf den 15. März 2019 mit anschließenden schweren Überschwemmungen wird nur Stück für Stück das schreckliche Ausmaß der Katastrophe sichtbar. Mehrere hunderttausend Menschen haben ihr Dach über dem Kopf und ihre Essensvorräte verloren. Ein Großteil der Felder und der eingelagerten Ernte wurde zerstört. Es haben sich Binnenmeere gebildet, unzählige Menschen harren seit Tagen auf Dächern und Bäumen aus. Ganze Regionen sind von der Außenwelt abgeschnitten, auch die Nachbarländer Simbabwe und Malawi sind betroffen. 

Die Lage vor Ort ist nach wie vor sehr schwierig und langsam gelangen die Informationen zu den zuständigen Behörden. Wie viele Menschen durch die Naturkatastrophe ums Leben gekommen sind, ist noch unklar, es werden 1.000 Tote in Mosambik befürchtet, viele Menschen werden noch vermisst. Mehrere 100.000 Menschen haben ihr Dach über den Kopf verloren und auch die Essensvorräte. Sie sind auf Nothilfe angewiesen: Vor allem Kinder, Schwangere und alte Menschen brauchen rasch Hilfe, um eine solche Katastrophensituation unbeschadet zu überstehen.

Nothilfe und Wiederaufbau
„Die Menschen haben ihre Nahrungsvorräte und ihr Kleinvieh verloren. Schulen und Gesundheitsstationen sind schwer getroffen. In unseren Internatsschulen müssen die Kinder und Jugendlichen bei heftigen Regenfällen im Freien übernachten. Zudem wird der Ausbruch von Epidemien befürchtet“, sagt Martin Hagleitner Huber, Leiter der Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg.

So hilft die Caritas vor Ort
Gemeinsam mit Partnerorganisationen leistet die Caritas Nothilfe vor Ort. Die Caritas Österreich stellt 50.000 Euro Soforthilfe für die betroffene Region zur Verfügung. Bereits jetzt werden in Beira, Dondo und Caia tausenden Personen direkt mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln versorgt. Längerfristig werden Maßnahmen zum Wiederaufbau in der Region nötig.

 

 

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