Frauen stellen sich dem Klimawandel

Die Frauen in der Region Kaya stellen sich dem Klimawandel, der ihre Lebensgrundlage bedroht.
Im Sahel wächst grüne Hoffnung: Kaya, in der Region Centre-Nord in Burkina Faso, liegt am Rande der Sahelzone Westafrikas. Die Menschen dort leben von der Landwirtschaft und Viehzucht, doch der fortschreitende Klimawandel erschwert ihnen das Leben. Ausbleibende Regenfälle, ein sinkender Grundwasserspiegel und degradierte Böden tragen dazu bei, dass die Ernten nicht mehr reichhaltig ausfallen. Es fehlt bei der Essenszubereitung an wichtigen Lebensmitteln. Viele Familien, insbesondere die Kinder, leiden an Hunger.

Doch die Frauen in der Region Kaya stellen sich dem Klimawandel. Sie wollen die Ernährungssituation ihrer Familien verbessern und organisieren sich in Gruppen. Ihr Ziel ist es, Wissen über den Anbau von Gemüse und die Zucht von Schafen und Ziegen zu sammeln. Sie möchten nachhaltige Methoden der landwirtschaftlichen Bodennutzung erlernen, sowie funktionales Werkzeug einsetzen, um trotz der erschwerten Klimabedingungen ausreichend Lebensmittel zu produzieren. Hierfür nehmen die Frauen an Schulungen teil, um mehr über die ressourcenschonende Bodenbewirtschaftung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit zu erfahren. Außerdem erlernen sie so, wie sie ihre eigenen Erzeugnisse weiterverarbeiten und konservieren können.

 

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