In schwierigen Zeiten

Obwohl Rumänien seit 2007 Mitglied der Europäischen Union ist, kämpft das Land nach wie vor mit großen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Problemen. Die Quote der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen ist in Rumänien mit 38,8%¹ die zweithöchste in der EU. Die Armutsgefährdung von Kindern ist mit 46,8%² in Rumänien sogar am höchsten im gesamten EU-Raum.

Vor allem in städtischen Armensiedlungen und in Romasiedlungen auf dem Land findet man große Armut, fehlende Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Das durchschnittliche Nettoeinkommen beträgt rund 483 EUR.³ Der von der Regierung landesweit garantierte Mindestbruttolohn liegt bei 322 EUR.⁴ Auf der Suche nach besser bezahlter Arbeit wandern viele – vor allem junge Rumän/innen in Städte oder in den Westen ab. 

Unser Partner, die Caritas Satu Mare versucht die Not vor Ort zu lindern und vor allem sozial benachteiligen Kindern und Jugendlichen durch Zugang zu Bildung eine Zukunftsperspektive zu bieten.

 

¹Quelle: Eurostat, 2016
²Quelle: Eurostat, 2016
³Quelle: Eures (Wert für 2016)
⁴Quelle: Eures (per 1.2.2017)

Unsere Projekte in Rumänien

Wege aus dem Ghetto - Rumänien

Im Großraum Satu Mare können rund 460 sozial benachteiligte Kinder in 4 Schülerhorten bei ihrer schulischen Ausbildung unterstützt werden.

Weiter

Hilfsgütertransporte - Rumänien

Die Caritas Innsbruck unterstützt die Caritas Satu Mare seit 1990 mit Hilfsgüterlieferungen aus Tirol. Jährlich werden rund 22 Container mit Kleidung, Möbel, Spielsachen etc. nach Satu Mare geliefert.

Weiter