Unsere Kinderschutzrichtlinie - „Child Protection Policy“

Für ein Leben, in dem Teilhabe an der Gesellschaft verwirklicht und umgesetzt werden kann, ist ein chancenreiches Aufwachsen die nötige Basis. Weltweit bauen zahlreiche Programme und Projekte – auch jene der Caritas – auf die UN Kinderrechtskonvention auf:

Denn jedes Kind hat das

  • Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht;
  • Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit;
  • Recht auf Gesundheit;
  • Recht auf Bildung und Ausbildung;
  • Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung;
  • Recht, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln;
  • Recht auf Privatsphäre und gewaltfreie Erziehung im Sinne der Gleichberechtigung und des Friedens;
  • Recht auf sofortige Hilfe in Katastrophen und Notlagen und auf Schutz vor Grausamkeit, Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung;
  • Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause;
  • Recht auf Betreuung bei Behinderung.

 

Caritas Österreich hat auf Grundlage der Child Protection Policy der Caritas Internationalis und anderer internationaler Organisationen eine eigene Child Protection Policy (CPP) entwickelt. Die Child Protection Policy der Caritas Internationalis die im Jahr 2002 erarbeitet wurde und seither in Verwendung ist, wurde überarbeitet und bei der Herbst CDK 2014 genehmigt. Im Rahmen der aktuellen Strategie soll sie von allen Partnerorganisationen und Mitarbeiter/innen praktisch angewendet werden. Die Rechte der Kinder, vor allem das Recht der Kinder auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung muss in den Projekten der Caritas gewährleistet sein und die Mitarbeiter/innen müssen in der Lage sein, diese Rechte entsprechend der Kinderschutzrichtlinie umzusetzen und notfalls die geeigneten Schritte zu setzen.

 

Wie wir helfen:

1. Bildung (Frühförderung, Schulbildung, Berufsbildung)

2. Familienunterstützende Angebote (z.B. Rechts- und Sozialberatung, medizinische Basisversorgung, materielle Unterstützung der Familien, Stabilisierung des familiären Umfelds)

3. Unterbringung in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (z.B. in Wohngruppen, Pflegefamilien, betreutes Wohnen). Diese Maßnahme wird nur ergriffen, wenn ein Verbleib in der Familie nicht mehr möglich ist, beispielsweise bei psychischer Erkrankung der Eltern, Missbrauch, Gewalt. 

4. Katastrophenhilfe für Kinder (z.B. wird der Zugang zu Hilfe auch für Kinder sichergestellt)