Demenzberatung

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen finden in der Demenzberatung des Caritas Demenz-Servicezentrums kostenlose, vertrauliche und multiprofessionelle Beratung und Informationen.

Ist es Alzheimer oder noch altersgemäße Vergesslichkeit? Wie gehe ich damit um? Konkrete Antworten auf Ihre persönliche Situation bekommen Sie kostenlos und vertraulich in einem Beratungsgespräch im Caritas Demenz-Servicezentrum. Persönliche Beratungstermine können Sie in Innsbruck oder in Imst vereinbaren. Gerne beraten wir Sie am Telefon, per Mail oder besuchen Sie auch daheim. 

Was wir konkret tun?

Wir informieren über die Erkrankung Demenz und stärken Angehörige mit Empfehlungen zum Umgang miteinander. Wir unterstützen Sie dabei, passende Entlastungsangebote wie Mobile Dienste zu finden und beraten rund um die Themen Pflegegeld, Förderungen und Sachwalterschaft.

Wer Sie berät?

Petra Jenewein ist ausgebildete Klinische- und Gesundheits- und Gerontopsychologin. Sie greift auf jahrelange Erfahrung in der Beratung von Menschen mit Demenz und in der Begleitung von Angehörigen zurück. Sie ist Ihre Ansprechpartnerin im Demenz-Servicezentrum in Innsbruck. 

Melanie Albrecht ist als Koordinatorin der ersten demenzfreundlichen Region Tirols in Imst tätig. Sie ist ausgebildete Diplomsozialbetreuerin und war viele Jahre in der mobilen Betreuung tätig. Bei ihr laufen die Fäden zusammen, wenn es darum geht, dass Sie mobile Unterstützung, Entlastungsangebote oder individuelle Beratung in Imst und Umgebung benötigen. 

Mögliche Anzeichen für eine Demenzerkankung 

  • Zunehmende Vergesslichkeit
  • Verlust von angeeignetem Wissen und Erinnerungen
  • Verlust der räumlichen und zeitlichen Orientierung
  • Veränderung der Persönlichkeit

Vergesslich werden ist ein Teil des natürlichen Alterungsprozesses. Bei Demenzerkrankungen hingegen führen diese Merkfähigkeitsschwierigkeiten soweit, dass die Betroffenen den Alltag nicht mehr alleine bewältigen können. Sie vergessen plötzlich Teile von Abläufen, die sie früher ganz selbstverständlich gekonnt haben.

Sie verlieren ihre zeitliche Orientierung, wissen nicht mehr genau welchen Tag, welches Jahr wir haben. Sie verlieren ihre räumliche Orientierung, auch in einer Umgebung, die ihnen eigentlich sehr vertraut ist. Es wird schwieriger sich selbst und die eigene Wohnung zu versorgen, sich waschen und pflegen zu können, die Kleidung zu wählen bis hin zur Fähigkeit Harn und Stuhl zu halten. Und es wird für Menschen mit Demenz zunehmend schwieriger, das eigene Verhalten zu steuern, z.B. gelassen zu sein, Angst zu kompensieren, sich nicht verfolgt, beraubt oder verraten zu fühlen.