Buddy – Integrationspatenschaft

Caritas-Buddys sind Freiwillige, die anerkannten Flüchtlingen, subsidiär Schutzberechtigten oder Asylwerberinnen und Asylwerbern helfen, den Alltag in einem neuen Land zu bewältigen. Sie gehen gemeinsam einkaufen, lernen Deutsch, helfen bei Behörden- und Arztgängen. Auch ein Stadtspaziergang, ein Kinobesuch oder gemeinsam einen Kaffee zu trinken schafft Begegnung.

Caritas-Buddy-System

Doch was bedeutet es in Österreich angekommen zu sein? Auf Geflüchtete warten auch hier neue Herausforderungen, mit denen sie häufig nicht gerechnet haben. Einen Buddy (dt. Kamerad/in bzw. Kumpel) zu haben, der/ die sich hier auskennt und von dem/ der man sich vielleicht das Eine oder Andere abschauen kann, ist eine unbezahlbare Starthilfe.

Mit unserem Patenschaftsprojekt, dem Buddy-System, versuchen wir genau diese Art von Vernetzung zu ermöglichen. Caritas-Buddies sind Menschen, die anerkannte Flüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte und Asylwerber/innen unterstützen den Alltag in der neuen Umgebung zu meistern.

Respekt und Anerkennung

Für die ehrenamtliche Tätigkeit als Caritas-Buddy ist keine Ausbildung notwendig. Es geht darum sich auf Augenhöhe zu begegnen und Schutzbedürftige ein Stück weit zu begleiten. Egal ob beim gemeinsamen Einkaufsbummel durch die Stadt, Hilfe bei Behörden- und Arztgängen oder einem kleinen Spaziergang zum nächsten Kinderspielplatz. Denn wie schon Karl Valentin wusste: „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ 

Die Caritas-Buddies sind Brückenbauer/innen und erhalten dadurch selbst Einblicke in die meist unbekannten Lebensrealitäten von Geflüchteten. Umgekehrt lernen Menschen mit Fluchterfahrung die Gepflogenheiten der Aufnahmegesellschaft besser kennen. Im Idealfall ist es ein Austausch von Wissen und Erfahrung, in dem manchmal auch Freundschaften entstehen. Gegenseitiger Respekt und Anerkennung bildet dabei die Voraussetzung.