Helfen ist menschlich

16.08.16

Gemeinsam für eine Zukunft ohne Hunger. Bitte unterstützen Sie unsere Projekte: 

Ernährungszentren in Burkina Faso

„Nach der Geburt meiner Tochter Samira wurde ich von der Familie meines Mannes verstoßen. Im Ernährungszentrum in Djibo hat man mein Baby und mich aufgenommen und uns gesund gepflegt. Heute bin ich glücklich – dank dem Ernährungszentrum“, erzählt Kadisso Badini mit einem erleichternden Lächeln. Das Caritas-Ernährungszentrum in Djibo hilft vor Ort. Es ist ein Zufluchtsort für unternährte Babys, Kleinkinder und deren Mütter, die dort von ausgebildeten Caritas-Mitarbeiterinnen untersucht und mit angereicherter Zusatznahrung versorgt werden. Kinder in kritischem Ernährungszustand werden gemeinsam mit ihren Müttern stationär aufgenommen. Weitere Ernährungszentren befinden sich in Aribinda und Gorom Gorom.

Ernährungsprogramme in Burkina Faso

„Jetzt können wir Gemüse anbauen. Die Ernte können wir am Markt verkaufen und mit dem Geld die Schule unserer Kinder bezahlen“, erzählt eine Mutter hoffnungsvoll. „Ohne die vielen Spenden der Tirolerinnen und Tiroler kann auch die Caritas nicht helfen“, so ein dankbarer Dorfältester aus Burkina Faso. Burkina Faso ist eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Regelmäßig kommt es zu Engpässen in der Ernährung und zu Hungerkrisen. 90 Prozent der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft. Deshalb engagiert sich die Caritas der Diözese Innsbruck vor allem im Bereich der Ernährungssicherheit. Durch Programme zur Ernährungssicherung lernen die Bewohnerinnen und Bewohner Gemüse und Obst anzubauen, zu kompostieren und Schafe zu halten. Regelmäßig besuchen die Caritas-Mitarbeiterinnen die Dörfer, um sich ein Bild über den Erfolg der Projekte zu machen.

Hilfe für Straßenkinder in Mali

„Meine Mutter ist gestorben und ich bin zu einer Tante gekommen. Sie und ihr Mann haben mich oft verprügelt. Deshalb bin ich eines Tages davongelaufen. In Ségou habe ich am Busbahnhof geschlafen, wo mich eine Erzieherin schließlich eingeladen hat ins AET-Caritas-Zentrum für Straßenkinder mitzukommen. Im Zentrum fühle ich mich endlich wieder zuhause“, erzählt der 12-jährige Boubacar, der dank dem Caritas-Zentrum in Ségou Schutz und Erholung vom Leben auf der Straße finden konnte. 

Prävention und Betreuung sind die beiden Hauptpfeiler der Arbeit. Mittels Streetwork nehmen die ErzieherInnen ersten Kontakt mit den Straßenkindern auf. Sie werden medizinisch und psychosozial versorgt und auf die Anlaufstelle aufmerksam gemacht. Es wird versucht eine Rückkehr zu ihren Familien zu vermitteln. Ist eine Zusammenführung nicht möglich oder seitens der Kinder nicht gewünscht, können sie in das Caritas-Wohnheim übersiedeln und eine Schule besuchen oder eine Lehre machen.

„Im letzten Mathematik-Test hat Rafeef die volle Punktezahl erreicht“, erzählt ihr Vater voller Stolz. Rafeef geht sehr gerne in die Nachmittagsschule der Caritas. „Wenn ich groß bin, möchte ich Ärztin werden“, ist sich das Mädchen sicher. Auf die Frage „warum“ blickt sie zu Boden und meint, dass sie dann ihren Vater operieren kann, damit er keine Rückenschmerzen mehr hat. Viele syrische Flüchtlingskinder haben Monate, sogar Jahre ihrer

Schulbildung verpasst. Angesichts der enormen Bedürfnisse im Bildungsbereich ermöglicht die Caritas Österreich gemeinsam mit Partnerorganisationen in Jordanien als auch im Libanon seit Herbst 2015 syrischen Flüchtlingskindern den Zugang zu Bildung. Insgesamt werden mehr als 2450 Kinder pro Jahr unterstützt.

 

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