„Jede Runde zä(a)hlt“

17.05.17

vlnr: Diözesanadministrator Jakob Bürgler, Caritas-Direktor Georg Schärmer, GRin Ruth Blaser-Hajnal und Extremsportlerin Katharina Zipser gaben mit den Swarco Raiders Tirol den Start frei (Foto: Caritas Tirol). 

 

Mit über 900 Starterinnen und Starter aus ganz Tirol geht das heurige LaufWunder der youngCaritas rund um den Baggersee in die Geschichte ein. Unter dem Motto „Wir ist größer als ich“ rannten Jugendliche und Erwachsene für Straßenkinder in Mali und dem Haus Terra, einer sozialpädagogischen Kinder- und Jugendwohngemeinschaft der Caritas Tirol in Landeck. Dabei wurden sie von einem selbst ausgewählten Gönner mit einem Geldbetrag pro 800-Meter-Runde oder pauschal gesponsert. Individuell konnten somit alle Läuferinnen und Läufer je nach Kondition Geld für Kinder in Not „erlaufen“. Rund 40 Schulklassen aus ganz Tirol nahmen bei strahlendem Sonnenschein am Event teil. 

 

Prominente Gäste

Zum LaufWunder kamen auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Sport. GRin Ruth Blaser-Hajnal als politische Vertreterin der Stadt Innsbruck eröffnete das Event: „Diese Veranstaltung trägt wirksam zu mehr Solidarität in unserer Gesellschaft bei. Sie regt unsere Jungen und Jüngsten dazu an, sich auf eine gesunde, spielerische Art für Kinder in Not einzusetzen – und führt ihnen gleichzeitig früh vor Augen, dass es möglich ist, soziale Probleme gemeinsam anzupacken.“ Unter den Teilnehmer/-innen mischte sich auch die Österreichische Meisterin im Bergmarathon- und Speedtrail, sowie Marathon-Vizestaatsmeisterin und heuer schnellste Österreicherin beim Vienna City Marathon, Katharina Zipser: „Hier wird Kindern und Jugendlichen eine schöne Möglichkeit geboten, aktiv anderen zu helfen. In Laufschuhen geht es um den See: Gemütlich oder auf Tempo, ratschend, schwitzend - in jedem Fall mit einem gemeinsamen Ziel: zu helfen – jede Runde zä(a)hlt. Eine schöne Idee, so finde ich und dabei tun alle etwas Gutes, sind an der frischen Luft und haben Spaß.“ Caritas Direktor Georg Schärmer bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmerinnern und Teilnehmern, die das LaufWunder erst ermöglicht haben: „Soziale Herausforderungen dulden kein Schneckentempo. Das LaufWunder zeigt uns auf, mit welcher Begeisterung junge Menschen für Sozialprojekte rennen. Das macht Hoffnung und erfüllt mich mit großer Dankbarkeit.“ Auch Diözesanadministrator Jakob Bürgler freute sich über das Engagement der vielen Jugendlichen.