Caritas-Zentrum Zillertal unter neuer Leitung

27.06.17

Barbara Kainzner-Abendstein (Mitte) lenkt nun die Geschicke im Caritas-Zentrum Zillertal, das seit 20 Jahren besteht. Es gratulierten der Uderner Bgm. Josef Bucher, Johannes Heim, LA Kathrin Kaltenhauser, Theresia Rauch, Dekan Edi Niederwieser und Caritasdirektor Georg Schärmer. (v.l.n.r)

 

Das Caritas-Zentrum Zillertal feierte am Freitag sein 20-jähriges Bestehen. Gleichzeitig fand auch die symbolische Schlüsselübergabe an die neue Leitung Barbara Kainzner-Abendstein statt, die seit Juni die Geschicke des Hauses lenkt. Die gebürtige Udernerin ist langjährige Mitarbeiterin des Caritas-Zentrums und folgt Johannes Heim als Leiterin. Sie war beim Aufbau des Integrativen Kindergartens sowie des im Haus beheimateten Eltern-Kind-Zentrums und dem Projekt „Caritas&Du - Menschen mit Behinderung machen Praktikum in heimischen Betrieben“ beteiligt. „Ich bin stolz darauf, Teil der Caritas-Familie zu sein und die soziale Verantwortung der Caritas im Zillertal mittragen zu können", sagt Barbara Kainzner-Abendstein bei der Übergabe.

 

Vorbild für Integration

Sozial-Landesrätin Christine Baur betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit des Caritas-Zentrums für die Region, welches die Teilhabe der Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft ermögliche. „Das Haus ist ein Vorbild für die Integration in die Gesellschaft“, betonte sie.

 

Caritas-Zentrum wird neue Angebote schaffen

Caritasdirektor Georg Schärmer dankte den Gründungsmüttern und –Vätern des Caritas-Zentrums Zillertal, allen voran Heidi Fankhauser und Marianne Platzer vom Verein Sonnenschein sowie Pfarrer Erwin Gerst und der Gemeinde Uderns, die dieses Haus erst möglich gemacht haben. Im Caritas-Zentrum Zillertal werden 21 Menschen mit Behinderung in der Tagesstätte begleitet. Im integrativen Kindergarten und der Kinderkrippe werden rund 30 Kinder betreut. Das Eltern-Kind-Zentrum ist Anlaufstelle für Eltern, Babys und Kinder aus der Umgebung. Das vielfältige Angebot im Caritas-Zentrum Zillertal ist nur durch die Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender möglich. Diesen dankte Caritasdirektor Georg Schärmer besonders. Für die Zukunft will die Caritas mit einer Sozialberatung und einer Fachstelle für pflegende Angehörige neue Angebote im Haus schaffen.