Rumänien

© Caritas der Diözese Innsbruck

In schwierigen Zeiten

Obwohl Rumänien seit 2007 Mitglied der Europäischen Union ist, kämpft das Land nach wie vor mit großen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Problemen. Die Quote der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen ist in Rumänien mit 30,4%¹ die zweithöchste in der EU. Bei der Bevölkerung jünger als 16 Jahre ist sie mit 36,1 sogar die höchste in der EU2. Die Armutsgefährdung von Kindern ist mit 36,3% in Rumänien sogar am höchsten im gesamten EU-Raum.

Vor allem in städtischen Armensiedlungen und in Romasiedlungen auf dem Land findet man große Armut, fehlende Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Das durchschnittliche Nettoeinkommen beträgt rund 680€.4 Der von der Regierung landesweit garantierte Mindestbruttolohn liegt bei ca. 450€.5 Auf der Suche nach besser bezahlter Arbeit wandern viele – vor allem junge Rumän*innen in Städte oder in den Westen ab. 

Unser Partner, die Caritas Satu Mare versucht die Not vor Ort zu lindern und vor allem sozial benachteiligen Kindern und Jugendlichen durch Zugang zu Bildung eine Zukunftsperspektive zu bieten.

1,2,3  Eurostat (2020)
4, 5 EURES (2020)

Ein rumänischer Junge im Klassenzimmer.
Projektarbeit Rumänien

Unsere Projekte in Rumänien

Ein Junge im Schülerhort am Hausaufgaben machen.
Wege aus dem Ghetto

In vier Schülerhorten werden rund 460 sozial benachteiligte Kinder bei ihrer schulischen Ausbildung unterstützt.

Eine Hilfsgütersammlung wird verladen.
Hilfsgütertransporte Satu Mare

Die Caritas der Diözese Innsbruck unterstützt die Caritas Satu Mare seit 1990 mit regelmäßigen Hilfsgüterlieferungen aus Tirol.