Corona-Nothilfe: Die Hilfe geht weiter

Hinter uns liegt ein Jahr Corona-Ausnahmezustand. Ein Jahr größte Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Wir alle spüren die Auswirkungen am eigenen Leib. Abstand halten, Maske tragen, Home-Office und Homeschooling fordern uns in unserem Alltag. Viele trifft es aber noch härter. Viele Menschen machen sich große Sorgen. Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit oder das Ringen von Selbstständigen stellt ganze Existenzen in Frage, viele stehen vor dem wirtschaftlichen Ruin.

Armut in Mitte der Gesellschaft

Das Bild von Armut oder existentieller Not hat sich verändert. Betroffen sind Selbstständige, die ihre Firmen zusperren mussten. Menschen, die durch Corona völlig unerwartet ihren Job verloren haben oder ihrer Arbeit nur noch teilweise nachgehen können. Viele, die sich und ihre Familien vor der Krise gut selbst versorgen konnten, wissen jetzt nicht mehr weiter. Jahresabrechnungen für Strom und Heizung sowie Mietkostenrückstände werden für viele zur unüberwindbaren Hürde, während alle Reserven aufgebraucht und keine Besserung am Arbeitsmarkt in Sicht ist. Dazu werden in Kürze viele, die zu Beginn der Krise arbeitslos wurden, jetzt in die Notstandshilfe rutschen. Das bedeutet weitere finanzielle Einbußen und damit eine Vergrößerung ihrer Perspektivenlosigkeit.

In Österreich ist die Armut in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Unsere Beratungsstellen verzeichneten erheblich mehr Anfragen von Menschen, die sich erstmals hilfesuchend an die Caritas wendeten, als im Jahr 2019. Dazu kommt eine deutliche Zunahme von Konflikten, Trennungen und Gewalt in der Familie. Die psychische Belastung ist vor allem für Frauen, die vielerorts einer enormen Mehrfachbelastung ausgesetzt sind, sehr hoch.

Corona Nothilfe

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