Osteuropa-Sammlung

Ihre monatliche Spende schenkt notleidenden Kindern in Armenien neue Hoffnung und Chancen für die Zukunft.

Not ist kein Kinderspiel

Mit knurrendem Magen zur Schule zu gehen, im Winter mit dicken Pullovern im ungeheizten Container zu spielen oder bei Kerzenlicht die Hausaufgaben machen zu müssen – so fühlt sich Armut für Kinder in Armenien an. Kinder, die ohne Wasser, Stromanschluss oder Sanitäreinrichtungen leben. In einem Land, das geprägt ist von Chancenungleichheit,  Arbeitslosigkeit, Armut und trotzdem faszinierend herzlichen Menschen.

Viele Eltern müssen auf der Suche nach Arbeit das Land verlassen. Die Kinder bleiben dann in der Obhut der Großeltern oder bei Verwandten. Nicht selten übernehmen die Älteren den Haushalt, kochen, waschen und kümmern sich um die kleineren Geschwister. Ohne regelmäßiges Einkommen und ohne staatliche Unterstützung sehen manche Eltern keinen anderen Ausweg, als ihre Kinder wegzugeben.

„Ich kann das!“

Die sechzehnjährige Mariam* besucht seit drei Jahren das Kleine Prinz-Zentrum in Vanadzor, der drittgrößten Stadt Armeniens. Als sie damals in die Caritas-Einrichtung kam, war ihr Leben zuhause sehr schwierig. Mariam gefiel von Anfang an, dass man ihr dort zuhörte. Denn zuhause war das anders. Falls sie eine schlechte Note hatte, wurde sie von ihrem Vater bestraft. Und sie hörte ständig den Satz: „Das kannst du nicht“. Das führte dazu, dass Mariam irgendwann tatsächlich glaubte, nichts zu können und sie den Mut nicht aufbrachte, ihre eigene Meinung zu sagen.

Die Anfangszeit war sehr schwierig für Mariam, da die Eltern nur langsam bereit waren, zuhause etwas zu ändern. Erst die vielen Treffen mit der Sozialarbeiterin und der Psychologin schufen nach und nach eine Gesprächsbasis. Gleichzeitig wurde sie Teil der Kleine Prinz-Familie. Besondere Freude bereiteten Mariam die Kurse zur beruflichen Orientierung und die Gruppengespräche. Heute ist Mariam, der es früher schwerfiel, vor anderen zu reden, sogar Mitglied des Debattier-Clubs. „Hier habe ich erkannt, dass ich es kann“, sagt Mariam. *Name geändert

Wie Sie helfen können?

Die Caritas der Diözese Innsbruck arbeitet seit über 15 Jahren eng mit der Caritas Armenien zusammen. Dank der Spenden aus Tirol, und durch die Zusammenarbeit im Caritasverband, setzen wir vor Ort viele Projekte in Krisenregionen um. Tausende Familien und ihre Kinder erfahren durch Ihre Spende und dank der Planungssicherheit dauerhafte Unterstützung.

  • Mit 40 Euro übernehmen Sie die Kosten für Schulmaterialien für ein Kind, das nicht bei seinen Eltern wohnen kann.
  • Mit 70 Euro übernehmen Sie die Ausgaben für das Essen eines Kindes in der Kinder-Wohngemeinschaft für einen Monat.  
  • Mit 100 Euro kaufen Sie Winterschuhe, Winterjacke, Handschuhe und Mütze für ein Kind, das nicht bei seinen Eltern wohnen kann.

Mit Sorgfalt stellen wir sicher, dass alle Geldmittel dort ankommen, wo sie am dringensten benötigt werden. Gemeinsam geben wir Kindern in Armenien wieder Halt und Hoffnung – spenden Sie jetzt!

€ 40,–

Notwendige Schulmaterialien für ein Kind.

€ 70,–

Warme Mahlzeiten für einen Monat.

€ 100,–

Ein Wärmepaket für ein Kind.

Kleine-Prinz-Zentren in Armenien

Einblicke vor Ort

Die Armenische Caritas rief die "Kleine Prinz"-Zentren ins Leben, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen, sowie deren Familien, Wege in ein besseres Leben zu zeigen.

Ein Lichtblick im krisengebeutelten Armenien sind die Kinder-Projekte der Caritas, die mit Tiroler Hilfe aufgebaut und betrieben werden. Jeder Euro, mit dem wir diese Projekte unterstützen können, ist gut investiert.

Mag.a Elisabeth Rathgeb,
Caritas-Direktorin