Gebäude der Caritas Mentvilla

© Caritas der Diözese Innsbruck

Mentlvilla Notschlafstelle

In der Notschlafstelle der Mentlvilla finden Menschen mit einer Suchterkrankung und wohnungslose Menschen ab 18 Jahren nicht nur eine Notunterkunft, sondern auch Schutz vor Diskriminierung, eine Rückzugsmöglichkeit und Geborgenheit.

Wohin heute Abend?

Nicht zu wissen, wo man abends schlafen kann. Für Menschen mit einer Suchterkrankung ist das nicht zu selten Alltag. Die Mentlvilla Notschlafstelle bietet ihren Bewohner*innen sowohl Schutz vor der Dealerszene, als auch vor gesellschaftlicher Diskriminierung. Unser akzeptierender Ansatz in der Drogenarbeit bedeutet z.B. auch, dass Hilfesuchende nicht für eine Drogenabstinenz oder für einen Entzug bereit sein müssen.

  • Notschlafstelle und Grundversorgung bis zu sechs Monaten: Schlafplatz, Nahrungsmittel, Kleidung, Hygieneartikel, Meldeadresse etc.;
  • Gesundheitsarbeit (Hygieneberatung, Spritzentausch, Gesundheitsinfo, psycho-soziale Grundversorgung, safer-use- und safer-sex-Beratung);
  • Sozialarbeit (Beratung, Begleitung, Betreuung, Krisenintervention, Angehörigenarbeit, Vernetzungsarbeit, Nachbetreuung);
  • Sozialpädagogische Arbeit (Stärkung des Selbstwerts, Förderung der Sozial- und Wohnkompetenz, Veranstaltung von Freizeitaktionen).

Öffnungszeiten

An 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet.

Kontakt

Tel.: +43 512 5643 51

Menschen mit einer Suchterkrankung sind Menschen mit einer tiefverwurzelten Sehnsucht, die versuchen, in den Drogen das zu finden, was ihnen das Leben vorenthalten hat.

Elisabeth Draxl,
Fachbereichsleiterin

gefördert von: