Am ersten März beginnt in der Diözese Innsbruck wieder die traditionelle Caritas‑Haussammlung. Einen Monat lang werden rund 1.200 freiwillige Sammler*innen in allen Regionen der Diözese unterwegs sein, um Spenden zu sammeln – und um Menschen zu begegnen, die oft nicht nur materielle Unterstützung, sondern auch ein Gespräch, ein offenes Ohr oder Hinweise auf bestehende Hilfsangebote benötigen. Darüber informierten heute Caritas Direktorin Mag.a Elisabeth Rathgeb, Bischof Hermann Glettler und Haussammler Danijel Juric im Rahmen einer Pressekonferenz.
Armut in Tirol
Die hohen Kosten bei Wohnen, Energie und Lebensmittel sind für alle Menschen in Österreich spürbar. Die jüngste Armutsstudie des Landes Tirol weist eine Armutsgefährdungsquote von 13,4 Prozent aus – das sind 101.937 Menschen. Vor allem Alleinerzieher*innen, Familien mit mehreren Kindern und Pensionist*innen werden nach wie vor von Nachzahlungen, Mietpreiserhöhungen, gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreisen überrollt und kämpfen Monat für Monat ums Auskommen.
Die Einrichtungen der Caritas wirken in diesem Zusammenhang wie ein Seismograf der gesellschaftlichen Lage – und dieser Seismograf schlägt deutlich aus. Für viele Menschen in Tirol ist die Situation prekär.
Helfen Sie uns helfen
Schon mit 75 Euro unterstützen Sie Menschen in Tirol, die dringend Hilfe brauchen – auch in Ihrer Nachbarschaft. Ihre Spende kommt zur Gänze der Inlandsarbeit der Caritas zugute. Mit Sorgfalt stellen wir sicher, dass alle Geldmittel dort in Tirol ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Danke für Ihre Unterstützung!
