Eine Frau steht in einem Klassenzimmer in Armenien hinter einer großen Gruppe an Schulkindern, die selbstgemalte Plakate präsentieren.

Caritas-Direktorin Elisabeth Rathgeb freut sich über viele positive Begegnungen in diesem Jahr - wie hier bei einer Projektreise nach Armenien. © Christine Stolz

Auftakt: Wunder inmitten schwieriger Zeiten

2025 war ein Jahr, das vielen Menschen viel abverlangt hat. Die Schlagzeilen waren oft schwer zu ertragen: Kriege, Naturkatastrophen, politische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheit. „Viele Menschen haben sich gefragt: Wo bleibt die Hoffnung?“, fasst Caritas-Direktorin Elisabeth Rathgeb zusammen. „Und doch – gerade inmitten dieser schwierigen Zeiten gibt es Momente der Zuversicht, der Menschlichkeit, der kleinen Wunder. Begegnungen, die berühren. Geschichten, die Mut machen. Menschen, die füreinander da sind. Das sind die Lichtblicke, die auch meine Arbeit bei der Caritas prägen – die mich tief bewegen.“

Es sind oft die kleinen Dinge, die im Stillen passieren: Wenn durch den Caritas-Bahnhofsozialdienst jemand nach Jahren der Wohnungslosigkeit eine Wohnung bekommt und vor Freude strahlt. Wenn ein Achtjähriger, der aus Berg-Karabach fliehen musste, wieder Stabilität findet, endlich wieder Kind sein kann – und sein Lachen zurückgewinnt. Oder die Kinder in unseren Lerncafés, die Freude am Lernen entwickeln und in die nächste Klasse aufsteigen können. Diese Geschichten zeigen, was Hoffnung bedeutet – und wie viel Gutes möglich ist, wenn wir gemeinsam handeln.

Im Advent richtet die Caritas Tirol gemeinsam mit der Tiroler Tageszeitung wieder den Blick auf diese guten Geschichten. „Sie verdienen es, erzählt zu werden. Denn sie erinnern uns daran, dass wir alle etwas beitragen können, damit unsere Welt heller, freundlicher und ein bisschen friedlicher wird. Ich lade Sie herzlich ein, sich auch heuer wieder berühren zu lassen – von den guten Geschichten im Advent.“

Den Anfang macht morgen ein umgekehrter Adventkalender, aus dem man nichts herausnimmt, sondern der befüllt wird.